Forschungsprogramm Präphysik

Anwendbarkeitsdiagnostik

Konstitutive Architektur, diagnostisches Protokoll und domänenübergreifende Anwendungen.

Leitfrage

Wann ist eine physikalische Beschreibung lizenziert?

Das Programm trennt die Frage, was eine Theorie behauptet, von der vorgelagerten Frage, unter welchen Bedingungen sie auf eine konkrete Situation angewendet werden darf.

Architektur der Anwendbarkeitsdiagnostik
Gesamtarchitektur des Programms.

Instrument

Kleine Architektur, klare Prüfpfade

L1 · Anwendbarkeitsbedingungen

Was erfüllt sein muss, damit die Theorie auf die Situation angewendet werden darf.

L2 · Theoretischer Gehalt

Was die Theorie innerhalb ihres formalen Rahmens behauptet.

L3 · Empirische Anwendung

Was Messung und Daten für den konkreten Schluss tatsächlich lizenzieren.

A1–A6

Ziel, Schnittstelle, Domäne, empirische Basis, Trägerstruktur und Randbedingungen.

PASS / OPEN / LoA

Erfüllt, offen oder außerhalb des lizenzierten Anwendungsbereichs.

S1–S7

Wiederkehrende Fehlersignaturen, die fallübergreifend geprüft werden.

Anwendungen

Acht Forschungslinien

Quanteninterpretationen

Prüfung interpretativer Rahmen auf Anwendbarkeit.

KI-Discovery

Lizenzierung maschinell gefundener physikalischer Claims.

Ursprungsstrategien

Constraints kosmologischer Anfangserklärungen.

Finalität

Selbstanwendbarkeit umfassender Theorieansprüche.

Standardkosmologie

Regime- und Lizenzierungsfragen von GR+ΛCDM.

Quantenfundamente

No-Go-Theoreme, Beobachtung und Testarchitektur.

Evidenztheorie

Discriminative capacity, Kontraste und Hilfsannahmen.

Kosmologiegeschichte

FLRW als historisch wandelnde Idealisierung.

Offene Forschungsbasis

Die veröffentlichte Programmbasis ist DOI-verknüpft und über Zenodo zugänglich. Journalverfahren werden während anonymer Begutachtung nicht öffentlich dokumentiert.

Publikationen