Den gelockten Claim erhalten.
Das exakte Cᵛ aus dem Run Record verwenden. Originalsprache beibehalten. Den Claim weder übersetzen noch erweitern oder kategorial aufwerten.
P1–P3 Reporting Layer · D1
Freigegeben · 23. August 2026. Öffentliches Reporting setzt die Erhaltungspflichten von P3 fort: Verdichtung darf die Darstellung vereinfachen, aber Claim, Comparator, Zeitpunkt, Scope, Befunde oder Record-Semantik nicht verändern.
Die Felder werden vor der ersten Fallkarte eingefroren. Sie sind Reporting-Regeln und keine fallbezogenen Redaktionsentscheidungen.
Das exakte Cᵛ aus dem Run Record verwenden. Originalsprache beibehalten. Den Claim weder übersetzen noch erweitern oder kategorial aufwerten.
Run-Datum und Evidenz-/Praxisstand bleiben Teil des Verdicts. Spätere Evidenz überschreibt keinen früheren Run.
Das claim-level Verdikt ausweisen. Bei Loss of Applicability muss die Fallseite den Untertyp LoA-T oder LoA-K sichtbar nennen.
Ein Satz pro dedupliziertem Befund. Keine Ein-Grund-pro-Karte-Regel. Bei DR = {} knapp angeben, warum kein anwendbarkeitsrelevanter Restbefund bleibt.
Pflichtfeld. Es nennt Truth-Neutralität und die fallspezifische Scope-/Comparator-Grenze: PASS ist nicht Wahrheit, OPEN ist nicht Falschheit und LoA ist keine physikalische Widerlegung.
Directive-/Record-Regel nennen. Neue Evidenz, materiell veränderte Praxis oder ein neuer Theoriestand erzeugt einen neuen Run; der alte wird nicht rückwirkend umgeschrieben.
Das gelockte Zitat bzw. die eingefrorene Claim-Fassung bleibt zwischen EN und DE wort-/zeichengleich. Eine Leserhilfe darf nur außerhalb von Feld 1 und ausdrücklich als Erklärung oder Paraphrase markiert erscheinen.
EN und DE müssen semantisch äquivalent, nicht zwingend wörtlich identisch sein. Verdikt, Datum, Run-ID, Comparator und Zahlenwerte bleiben in beiden Sprachfassungen identisch.
Keine Erweiterung, kategoriale Aufwertung oder stillschweigende Übersetzung.
Benchmark- und modellrelative Claims bleiben benchmark- und modellrelativ.
tR bleibt Teil des Verdicts; spätere Evidenz erzeugt einen neuen Run.
PASS, OPEN und LoA dürfen nicht über den gelockten Claim hinaus paraphrasiert werden.
Unabhängige deduplizierte Befunde dürfen nicht zu einem künstlichen „Hauptgrund“ verschmolzen werden.
PASS ≠ wahr · OPEN ≠ falsch · LoA ≠ physikalische Falschheit.
„New run“ und „audit correction“ sind verschiedene Operationen und dürfen nicht vermischt werden.
Jede Karte trägt: Report-Spec-Version, Run-ID, Quellrecord, letzte Kartenrevision und Sprachversion. Diese Felder dienen Audit und Regressionstest.
Reporting Specification v1.0 ist für die öffentlichen Run-Karten eingefroren. Das Fall-Reporting folgt ab jetzt derselben Sechs-Felder-Grammatik.